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Teresa von Avila war eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nahm und mutig über sich, ihre Talente und Grenzen, über ihre Hoffnungen und Enttäuschungen sprechen konnte. „In Freundschaft verweilen“ – unter diesem Leitgedanken begegnen wir in der Fastenwoche vom 15. – 21. März ihren Texten und betrachten Bilder des Künstlers Georges Rouault.

Wir treffen uns allabendlich um 19.30 Uhr für eine Stunde in der Pfarrei St. Andreas und verzichten auf feste Nahrung und trinken Wasser, Tee oder Fruchtsaft. Austausch, Stille und Anregungen begleiten uns in diesen Tagen. Pfrn. Bettina Wiesendanger von der ref. Kirche und Marcel Peterhans, Seelsorger von der kath. Kirche leiten die Zusammenkünfte.

Anmeldung bis 10. März.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer

Herzlich laden wir Sie ein, am Aschermittwoch die 40tägige Fastenzeit zu beginnen.

Fastenzeiten gibt es in vielen Religionen. Beim christlichen Fasten ist nicht der Verzicht das Zentrale, sondern dass wir frei werden für Anderes, für Neues. Nur wer leere Hände hat, kann empfangen! Kürzertreten beim Essen, beim Fernsehen oder beim Internet-Konsum öffnet uns Kopf und Sinne für Gott und für die Mitmenschen.

«Startschuss» für die diesjährige Fastenzeit ist der Gottesdienst am 18. Februar um 18.30 Uhr.

Anstelle des Gottesdienstes am Morgen.

«Rechte und Mitsprache von Bauern und Bäuerinnen schützen»: Obwohl Kleinbauern und – bäuerinnen rund 70% der weltweiten Nahrung produzieren, sind die Hälfte von ihnen selbst von Hunger betroffen. Problematisch sind Abkommen, die der Landbevölkerung verbieten, selbst gezogenes Saatgut zu verwenden. Das Projekt setzt sich für die Rechte der armen Bevölkerung auf internationaler Ebene ein. Unterstützen Sie uns!

Was bis jetzt schon erreicht wurde: Bericht

Unser Fastenaktions-Projekt 2025, was noch zu tun ist: Projektbeschrieb

 

Wir laden ein zur Krankensalbung am Dienstag, 25. März um 15.30 Uhr.
Anschliessend Kaffee und Kuchen in Zimmer 2.

Jeweils im Monat März ist der „Krankensonntag“. Krankheit bringt vieles durcheinander: den gewohnten Ablauf im Alltag, unsere Beziehungen zu anderen Menschen und auch die Beziehung zu Gott. Eine schwere Krankheit, oder auch die durch das fortschreitende Alter bewirkte Einsicht in die eigene Endlichkeit und Sterblichkeit löst Fragen und Ängste aus. Werde ich wieder gesund? Kehren meine Kräfte zurück? Kann das schon wirklich alles gewesen sein? Wo bleibt er, den wir den Heiland nennen in dieser meiner Lebenskrise?

Für solche Situationen gibt es ein eigenes, spezielles Sakrament: die Krankensalbung. Ein im wahrsten Sinn des Wortes „berührendes“ Ritual, in dem Gott sagt: „Du bist nicht allein! Gerade jetzt bin ich, dein Gott, mit dir!“

Msgr. Obiora Ike aus Nigeria weilt vom 22.-30. März 2025 in der Schweiz. In verschiedenen Pfarreien wird er Gottesdienste feiern und Vorträge halten. Obiora Ike wird auf die äusserst schwierige Situation der Christen in seiner Heimat Nigeria eingehen.

Am Mittwoch, 26. März wird er zu uns in den Gottesdienst um 9.00 Uhr kommen. Beim anschliessenden Apéro gibt es die Gelegenheit Fragen zu stellen.

Weitere Informationen zu Msgr. Obiora Ike und Kirche in Not:

In Nigeria leben über 220 Millionen Menschen. Das Land ist reich an Rohstoffen, doch von deren Verkauf profitiert nur eine kleine Elite. Zudem ist die Korruption weitverbreitet.

Msgr. Obiora Ike – „Die Welt darf das Schicksal der Christen in Nigeria nicht ignorieren“
Der aus Nigeria stammende Msgr. Obiora Ike setzt sich vehement für die verfolgten Christinnen und Christen in seinem Land ein. Tausende von Opfern unter Christen und Muslimen gehen in Nigeria auf das Konto der radikalislamischen Gruppierung Boko Haram, die seit vielen Jahren Angst und Schrecken verbreitet. Die Gewalt gegen Christen betrifft vor allem den Norden des Staates. Dort leben mehrheitlich Muslime. Die Christen bilden im Norden eine Minderheit. Der Norden des Landes ist arm, trocken, sittenstreng und voller Vorbehalte gegen das Moderne. Der Süden dagegen boomt.

Boko Haram passt diese Entwicklung im Süden nicht und strebt ein Kalifat an. Die radikale Gruppe verfolgt alle, die einen säkularen Staat und ein gleichwertiges Nebeneinander der Religionen unterstützen. Durch die grassierende Korruption bei den Ordnungshütern und in der Politik gelingt es der Polizei und dem Militär nicht, die Terroristen wirksam zu bekämpfen.

Bewaffnete Fulani-Hirten.
Die Ethnie der Fulani ist mit mindestens 25 Millionen Angehörigen eine der grösseren Gruppen in Westafrika. Die Fulani leben über viele Länder in der Region verstreut. In den meisten Staaten sind sie in der Minderheit. Traditionell leben sie als Hirtennomaden von der Viehzucht. Wegen des Klimawandels sehen sie sich ihrer Existenz bedroht, weshalb
sie vermehrt in Gebiete ziehen, wo sesshafte Bauern Höfe betreiben. Fulani-Hirten sind oftmals bis an die Zähne bewaffnet, vertreiben die Bauernfamilien von ihren Bauernhöfen oder töten sie. Woher die Waffen kommen, lässt sich nicht genau sagen. Die Opfer sind häufig Christen. An Weihnachten 2023 griffen Fulani-Hirten im Bundesstaat Plateau verschiedene Dörfer an und töteten dabei über 160 Christen. Die Opfer waren mehrheitlich Frauen und Kinder. Ebenso wurden mehr als 200 Häuser zerstört.

Kirche bringt Hoffnung
Die Kollekte in den Gottesdiensten wird für die Christen in Nigeria aufgenommen. Damit werden Projekte vor Ort finanziert. Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas bekennt sich knapp die Hälfte der Einwohner zum Christentum – die Mehrheit von ihnen lebt im Süden.
Wenn ein Exodus der Christen aus dem Norden verhindert werden will, bedarf es ihrer Unterstützung.
Aus Nigeria gibt es aber auch Positives zu berichten. Das Priesterseminar mit den meisten Seminaristen weltweit befindet sich in Nigeria. Die Kirche setzt sich für ein friedliches Nebeneinander ein und fordert die Einhaltung der Religionsfreiheit. Obiora Ike freut sich über den starken Glauben der Menschen in seinem Land. Gleichzeitig bittet er aber auch die Menschen weltweit, die nigerianischen Christen nicht zu vergessen: „Die Welt darf das Schicksal der Christen in Nigeria nicht ignorieren. Was dort heute passiert, kann morgen auch anderswo eintreten. Wir müssen zusammenstehen und gemeinsam Lösungen finden.“ Ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen ist für ihn zentral, um eine weitere Radikalisierung zu verhindern.

Msgr. Prof. Dr. Obiora F. Ike
Er wurde am 7. April 1956 geboren. Er ist ein nigerianischer römisch-katholischer Geistlicher, Professor und Menschenrechtler. An der Universität Innsbruck machte er einen Abschluss in den Fächern Politikwissenschaften, Philosophie und Theologie. Im Jahr 1981 empfing er in Hohenems im österreichischen Vorarlberg die Priesterweihe. 1985 wurde ihm an der Universität Bonn der Doktortitel verliehen. Ein Jahr später habilitierte er sich in Sozialethik, Geschichte und Afrikanistik. An verschiedenen Hochschulen weltweit nahm er immer wieder Lehraufträge wahr. Seit 2005 ist er Mitglied des Club of Rome Nigeria und steht diesem vor. Generalvikar des Bistums Enugu war er von 1998-2009. Seit 2016 ist er Direktor der Stiftung Globethics.net mit Sitz in Genf. Am 3. Juli 2020 wurde er von der Stephanus-Stiftung, die sich für die verfolgten Christen einsetzt, als Preisträger ausgezeichnet. Ihm wurde dieser Preis für sein grosses Engagement für die verfolgten Christen in seiner Heimat aber auch rund um Welt verliehen.

Das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» stellt für Projekte in Nigeria jährlich rund CHF 2,4 Mio. zur Verfügung.

«Kirche in Not (ACN)» ist ein internationales katholisches Hilfswerk päpstlichen Rechts, das 1947 als „Ostpriesterhilfe“ gegründet wurde. Es steht mit Informationstätigkeit, Gebet und Hilfsaktionen für bedrängte und Not leidende Christen in ca. 130 Ländern ein. Seine Projekte sind ausschliesslich privat finanziert. Das Hilfswerk wird von der Schweizer Bischofskonferenz für Spenden empfohlen.

In diesem Jahr bereiten sich 30 Jugendliche auf den Empfang des Sakramentes der Firmung vor. Das wollen wir mit einer Jugendeucharistiefeier am Samstag, 08. März um 17.45 Uhr in unserer Kirche als Gemeinde feiern. Alle sind zu diesem Gottesdienst herzlich eingeladen.

Mit der Übernahme einer Gebetspatenschaft können Sie die Firmanden auf ihrem Weg zur Firmung stärken und ihnen beistehen.

Am 8. März um 10.00 Uhr feiern wir in unserer Kirche St. Andreas einen ökumenischen Gottesdienst.
Im Anschluss sind alle zu einer feinen Suppe in den Saal eingeladen.

 

Nach 10jähriger Tätigkeit im Pfarreisekretariat verlässt uns Barbara Schaller infolge Pensionierung. Wir danken ihr für ihre wertvolle Mitarbeit und wünschen Ihr alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!

Ihre Nachfolgerin im Sekretariat ist Frau Margherita Laezza. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr und heissen sie herzlich willkommen.

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