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Die Anfänge

Die Geschichte unserer heutigen Pfarrei St. Andreas beginnt im Jahre 1876. Für einen jährlichen Zins von Fr. 100.– konnte im alten Schulhaus ein geeignetes Lokal für die Gottesdienste gemietet werden, wo am 11. Juni Pfarrer Bosshard zusammen mit 150 Gläubigen den ersten katholischen Gottesdienst in Uster seit der Reformation feiern konnte.

Dieses historische Ereignis wurde nicht zuletzt dank dem Wohlwollen der Gemeindebehörde und der tatkräftigen Unterstützung des reformierten Pfarrers Furrer möglich.

Das Einzugsgebiet der «Missionsstation Uster» umfasste damals neben Uster die Gemeinden Dübendorf, Greifensee, Aathal-Seegräben, Wangen, Fällanden, Schwerzenbach, Volketswil, Wetzikon, Egg, Maur, Mönchaltorf, Pfäffikon, Fehraltorf und Illnau. 1880 wohnten in diesem Bezirk 505 Katholikinnen und Katholiken.

1881 wurde der bayerische Priester Karl Mayr zum ersten Pfarrer der neuen Gründung in Uster ernannt.

Der Bau der ersten Kirche

Bald erwuchs in Uster der Wunsch nach einer eigenen Kirche. Mit viel Elan trieb insbesondere Pfarrer Mayr dieses Vorhaben voran. Er sammelte eifrig und erfolgreich Geld für ein grosszügiges Gotteshaus im neugotischen Stile.

Noch mit unfertigem Turm, ohne Haupttreppe und Portal, mit provisorischen Altären aus Kisten wurde die neue Kirche am 5.1. 1884 feierlich eingesegnet. In den folgenden Jahren gingen die Bauarbeiten aussen und innen weiter bis 1906 erstmals vom Kirchturm die Glocken läuteten – zum Entsetzen aller Ohren und entgegen der Abmachungen allerdings ohne mit den reformierten Glocken zu harmonisieren. Darum mussten die Glocken umgegossen werden und wurden 1907 ein zweites Mal eingeweiht. Als schliesslich 1919 auch noch die Orgel fertiggestellt war, hatte eine vierzigjährige Baugeschichte ihren Abschluss gefunden.

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Diese Rubrik ist noch eine Baustelle. Einen guten Beitrag finden Sie auch auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Andreas_(Uster)