«Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht «
So schrieb (1955) Erich Kästner in seinen Monatsgedichten über den Februar. Ein Monat, in dem vieles läuft. Auch in unserer Pfarrei! Offizielle Einsetzung des -nicht mehr ganz- neuen Pfarrers, Pfarreifasnacht und Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit…
«Und indes die Zeit vergeht « endet Kästners Spruch. Da dürfen wir als Glaubende einen Schritt weitergehen. In der Bibel, im Psalm 36, lesen wir «Meine Zeit steht in deinen Händen». Das ist doch gut zu wissen! Unsere Zeit ist eine uns geschenkte Zeit, und der sie uns geschenkt hat, der hält sie in seinen Händen, lässt sie nicht einfach ins Nichts abgleiten. So dürfen wir die Zeit vertrauensvoll aus Gottes Hand annehmen, sie so gut gestalten wie es uns möglich ist und schliesslich auch wieder bei Gott abgeben.
In diesem Sinn wünschen wir: «Gute Zeit!»