Am 5. Februar ist der Gedenktag der Hl. Agatha. Sie starb als Märtyrerin für den christlichen Glauben im 3. Jahrhundert. An ihrem Jahrestag wird Brot, das sog. Agathabrot gesegnet. Die Hintergründe des Brauches sind ziemlich blutig, denn das Martyrium der Hl. Agatha bestand unter anderem darin, dass sie mit glühenden Kohlen gequält wurde.
Das Agatha-Brot nun soll vor brennendem Fieber schützen und auch gegen Heimweh helfen, das ja auch – innerlich – wie Feuer brennt. Eine aktuelle Interpretation ist, dass uns die Brotsegnung am Agathatag dankbar für unser tägliches Brot macht.
Sie dürfen zum Gottesdienst am Freitag, 6. Februar um 9.00 Uhr gerne eigenes Brot mitbringen und vor den Altar legen, es wird dann in der Messe gesegnet.