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Stellungnahme zum Missbrauch in der Kirche

Verehrte Mitglieder unserer Pfarrei St. Andreas

Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht. Macht wurde und wird auf verschiedene Weise missbraucht. „Bei euch aber soll es nicht so sein,“ sagt Jesus.

Solidarisch mit den Opfern und Betroffenen von jeglicher Gewalt setzen wir uns gemeinsam mit vielen Frauen und Männern in der Kirche ein für eine sorgfältige Aufarbeitung von Übergriffen und für entschiedene Massnahmen der Vorbeugung und Bekämpfung von Machtmissbrauch.

Frauen und Männer sind durch die eine Taufe gleich- und vollwertige Mitglieder der Kirche. Im Miteinander in Diensten und Ämtern können wir zu einer Kirche beitragen, die erneuert in die Zukunft geht. Um die Kraft der Frohen Botschaft in unserer Zeit zum Leuchten zu bringen, sind tiefgreifende Reformen in der Kirche notwendig.

Im Vertrauen darauf, dass Gott mit uns auf dem Weg ist, gehen wir als Pfarreiteam weiter mit allen Gläubigen in unserer Pfarrei St. Andreas und an der Seite vieler anderer Pfarreien, unseres Generalvikar Josef Annen und dem Synodalrat und der Synode der katholischen Kirche im Kanton Zürich.

Wir gehen weiter im Vertrauen auf das Feuer des Heiligen Geistes mit und in der Kirche und in der Tradition all der Männer und Frauen, die vor uns aus dieser Kraft gelebt, geglaubt und gehandelt haben.

Wir bitten euch: ermutigt euch gegenseitig, in der Kraft des Osterfestes aufzustehen für ein menschliches und achtsames Miteinander in der Kirche.

Ihr Pfarreiteam

In der Messe am Herz-Jesu-Freitag – jeweils 1. Freitag im Monat – werden wir in den nächsten Monaten für die Opfer von sexuellem Missbrauch beten.

Bitte beachten Sie dazu auch den Offenen Brief von Generalvikar Dr. Josef Annen und der Präsidentin des Synodalrats Franziska Driessen: https://www.zhkath.ch/news/zuercher-kirche-tiefgreifende-strukturreformen